Die Mikrobiota von Frauen verbessern

Am 8. Mai 2015 fand in Amsterdam erstmals ein Symposium über "Frauen und ihre Mikroben" statt. Ziel des Symposiums war es, über die therapeutischen Möglichkeiten von Pro- und Präbiotika zu informieren, um die Anwendung zu verbessern.

Abgesehen vom Ökosystem im Darm besteht die weibliche Mikrobiota aus Mikroben der Brust, Vagina, Harnblase und des Fortpflanzungssystems. Untersucht wurden die Interaktionen der weiblichen Mikrobiota und die Aufnahmen von Probiotika in Bezug auf die weibliche Gesundheit. Im Fokus standen verschiedene Lebensphasen, besonders die Schwangerschaft und Menopause, ebenso wie typische Frauenkrankheiten, dazu gehören die häufig auftretenden vaginalen Infektionen.

Rund zwei Drittel der Frauen haben mindestens einmal im Leben eine vaginale Infektion, 80 % davon sind wiederkehrend. Der vaginale Biofilm kann durch Probiotika beeinflusst werden, Lactobazillen und Bifidobakterien heften sich an die Pathogene und können auf diese Weise deren Wachstum verringern und vaginalen Entzündungen vorbeugen.

Quelle
Symposium „Women & Their Microbes“, 8.5.2015, Micropia, Amsterdam

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