Grüner Tee und kognitive Dysfunktionen bei Älteren

Eine japanische Studie zeigt, dass Grüntee-Extrakte eine Reihe von kognitiven Funktionen fördern können.

12 Altenheim-Bewohner (im Durchschnitt 88 Jahre) mit kognitiven Dysfunktionen erhielten drei Monate lang täglich 2 g Grüntee-Pulver. Enthalten waren darin als hauptsächlich bioaktive Komponenten je 227 mg Catechin und 42 mg Theanin. Dies entsprach den Konzentrationen dieser Nährstoffe in zwei bis vier Tassen grünem Tee.

Zu Beginn und am Ende der Studie wurden bei allen Teilnehmern kognitive Tests durchgeführt, die sich am Ende verbessert hatten. Vor allem im Kurzzeit-Gedächtnis zeigten sich positivere Ergebnisse, außerdem waren die Triglyzerid-Werte geringer. Die Forscher nehmen an, dass die antioxidativen und antientzündlichen Fähigkeiten der Catechine und von Theanin im Grüntee die Ursache dafür sind. Sie halten die Ergebnisse für besonders wichtig, weil kognitive Verbesserungen und ein langsamerer Verlauf der Gehirn-Dysfunktionen hier mit relativ geringen Catechin- und Theanin-Konzentrationen erreicht wurden.

Quelle  
Kazuki Ide et al., Green Tea Consumption Affects Cognitive Dysfunktion in the Elterly. A Pilot Study. In: nutrients Vol. 6, Nr. 10, 2014, S. 4032-4042, doi: 10.3390/nu6104032.

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