Mehr Obst und Gemüse — weniger Depressionen

Knapp 6.300 Frauen (im Durchschnitt 55 Jahre) nahmen sechs Jahre lang an einer Gesundheitsstudie (Australian Longitudinal Study on Women’s Health) teil.

Ihr Obst- und Gemüseverzehr wurde durch Befragung ermittelt, und bei drei Terminen wurden ihre depressiven Symptome bestimmt. Im Lauf der Studie hatten 381 Frauen (6,1 %) depressive Symptome. Bei Frauen, die täglich mehr als zwei Portionen an Obst und Gemüse aßen, waren diese Symptome um 14 % geringer.

Das galt auch nach Einbeziehung anderer Einflussfaktoren (z.B. Rauchen, Alkohol, BMI, Körperaktivität etc.). Die Mediziner ziehen das Fazit: Der erhöhte Verzehr von Obst und Gemüse kann ein wichtiger Faktor zur Vorbeugung vor depressiven Symptomen bei Frauen im mittleren Alter sein.

Quelle
S. Mihrshani et al., Fruit and vegetable consumption and prevalence and incidence of depressive symptoms in mid-age women: results from the Australian longitudinal study on women´s health. In: European Journal of Clinical Nutrition, Online-Veröffentlichung vom 29.10.2014, doi: 10.1038/ejcn.2014.222.

zurück zur Übersicht
Als registrierter/angemeldeter Benutzer erhalten Sie zusätzlich Empfehlungen und Informationen unserer Redaktion.