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Ernährung und Mikro-Nährstoffe bei Diabetes

Wir setzen unsere Sonder-News vom Juli zur Rolle der Ernährung bei Diabetes in der Prävention und Therapie fort. Im Zentrum stehen in diesem Monat neuere Studien über die Wirkung von wichtigen Mikro-Nährstoffen bei Diabetes, die im Lauf des letzten Jahres erschienen sind. 

Von einer gesunden Ernährung zusammen mit der guten Versorgung an wichtigen Mikro-Nährstoffen profitieren Gesunde ebenso wie Diabetes-Patienten. Verschiedene Klassen von Mikro-Nährstoffen, Vitamine, Mineralstoffe, Omega-3-Fettsäuren und einige sekundäre Pflanzenstoffe können zur Prävention ebenso wie zur begleitenden Therapie von Diabetes beitragen. Dabei haben eine ganze Reihe von Mikro-Nährstoffen bereits spezifische Wirkungen auf die verschiedensten gesundheitlichen Faktoren des Diabetes und seiner Folgekrankheiten gezeigt.


Vitamin D verbessert Entzündungen bei Typ 2 Diabetes

Vitamin D hat vermutlich entzündungshemmende Wirkungen. Ob sich dies auch auf Entzündungen bei Typ 2 Diabetes auswirkt, wurde bisher nicht nachgewiesen.

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Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren bei Gestaltions-Diabetes

In einer Studie wurden 120 schwangere Frauen mit Gestations-Diabetes in vier Gruppen eingeteilt. Sie erhielten sechs Wochen lang jeweils entweder:

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Vitamin D und Insel-Autoimmunität bei Typ 1 Diabetes

In einer Studie untersuchten Forscher die Beziehung zwischen Serum-Vitamin D und der Autoimmunität der Inselzellen.

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Weitere Vitamin D-Studien zum Thema:

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Coenzym Q10 könnte Insulinresistenz bei Diabetes verbessern

Niedrige Werte von Coenzym Q (Ubichinon, oft auch Coenzym Q10 genannt) in Fett- und Muskelzellen sind mit Insulinresistenz, einem Zeichen von Prädiabetes, verbunden, wie eine neue Studie zeigt.

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Magnesium und kardiovaskuläre Krankheiten bei Diabetikern

Kardiovaskuläre Krankheiten gehören zu den häufigen Folgen von Typ 2 Diabetes. Eine Meta-Analyse mehrerer Studien zeigte den Einfluss von Magnesium-Ergänzungen auf typische Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten bei Diabetikern und Gesunden.

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Weitere Vitamin- und Mineralstoff-Studien zum Thema:

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Ergänzung von Omega-3-Fettsäuren bei Typ 2 Diabetes

Bei 100 Typ 2 Diabetikern mit (abdominalem) Übergewicht und einem durchschnittlichen Alter von 65 Jahren wurde die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren auf die glykämische Kontrolle und Lipid-Profile untersucht.

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EPA und DHA bei schwangeren Frauen mit Typ 1 Diabetes

90 schwangere Frauen mit Typ 1 Diabetes wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Eine erhielt die bei Diabetes übliche Ernährung, angereichert mit Omega-3-Fettsäuren, zweimal täglich je 120 mg EPA und 616 mg DHA.

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Weitere Studien mit Fettsäuren zum Thema

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Mehr Antioxidantien können Prädiabetes verbessern

In einer Studie wurde die Wirkung von Antioxidantien auf Prädiabetes untersucht.

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Resveratrol

In einer kleinen Studie mit Typ 2 Diabetikern verringerte Resveratrol (pflanzliches Polphenol vor allem aus Rotwein) signifikant die Nüchtern-Blutglukose und den Blutdruck, beeinflusste jedoch nicht antientzündliche Faktoren.

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Zimt bei Typ 2 Diabetikern

Mehrere Studien untersuchten bisher Zimt mit seinen den Blutzucker senkenden Wirkungen bei Typ 2 Diabetikern mit widersprüchlichen Ergebnissen.

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Weitere sekundäre Pflanzenstoffe-Studien zum Thema

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Fazit zur Rolle von Mikro-Nährstoffen bei Diabetes
Die gesunde Ernährung mit ihrer Vielzahl an Mikro-Nährstoffen spielt bei der Prävention von Diabetes eine wichtige Rolle. Dazu gehören einige Vitamine und Mineralstoffe, Omega-3-Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und alle Mikro-Nährstoffe mit antioxidativen und antientzündlichen Fähigkeiten. Diese Mikro-Nährstoffe können ebenso den Verlauf von Diabetes-Krankheiten beeinflussen, das gilt für Faktoren beim Prädiabetes, beim genetisch bedingten Typ 1 Diabetes und beim im Lauf des Lebens erworbenen Typ 2 Diabetes sowie für den Gestations-Diabetes, der in der Schwangerschaft auftreten kann. 

Eine Reihe von Studien zeigten, welche einzelnen Mikro-Nährstoffe den Verlauf der verschiedenen Diabetes-Arten beeinflussen und wie sie dies erreichen können. Dazu gehört auch, häufig vorkommende Diabetes-Folgen, z.B. mit dem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, zu verringern. Für alle Anwendungen von einzelnen Mikro-Nährstoffen gilt, dass sie oft im Zusammenspiel mit anderen erst ihre volle Wirkung erreichen. Dazu trägt als Basis generell eine gesunde Ernährung bei.