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Ernährung und Mikronährstoffe im Magen-Darm-System

Die Ernährung spielt bei Magen-Darm-Krankheiten eine sehr wichtige Rolle. Neuere Reviews und Studien haben wir dazu im Juli vorgestellt. Natürlich spielen dabei auch die Mikronährstoffe im Magen-Darm-System eine wichtige Rolle. Das gilt für eine Reihe von Vitaminen, Mineralien und ganz besonders für die gesunden Darmbakterien. Wir stellen dazu einige aktuelle Studien aus dem letzten Jahr vor.

Viele Mikronährstoffe können bei ausreichender Versorgung die Gesundheit im Magen-Darm-System unterstützen. Umgekehrt gilt, dass die unzureichende Aufnahme von benötigten Mikronährstoffen das Risiko für Störungen und Krankheiten im Magen-Darm-System beeinflusst und verstärken kann. Die Bandbreite reicht von Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfungen etc. über Zöliakie, Reizdarm, chronisch entzündliche Darmkrankheiten bis zum Darmkrebs. Da das Mikrobiom (alle Mikroorganismen) im Darm bei nahezu allen Darmbeschwerden eine sehr wichtige Rolle spielt, beschäftigen sich viele Reviews und Studien mit den Ergänzungen von Probiotika, den gesunden Darmbakterien. 

Dies wird inzwischen auch häufiger ergänzt mit den Präbiotika (Inulin, Oligosaccharide etc.), unverdauliche Ballaststoffe, die gesunden Darmbakterien Nahrung liefern und deren Wachstum und Aktivitäten anregen. Für einen besseren Überblick haben wir die möglichen Anwendungen nicht nach den einzelnen Mikronährstoffen, sondern nach den Anwendungsbereichen gegliedert.


Bei Verstopfungen können Probiotika unterstützen

Das Mikrobiom im Darm spielt bei Verstopfungen eine wichtige Rolle, zu den wichtigsten Ursachen gehört die Dysbiose (Ungleichgewicht der Darmbakterien).

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Curcumin und Verdauungsbeschwerden

Beschwerden im Verdauungstrakt könnten möglicherweise mit Curcumin (sekundärer Pflanzenstoff aus Kurkuma) verringert werden.

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Die durchlässige Darmbarriere (leaky gut) und Mikronährstoffe

Einige Mikronährstoffe sind für eine gute Darmbarriere sehr wichtig. Sie beeinflussen das Zellwachstum der Darmschleimhaut, regulieren ihre Funktionen und beeinflussen die Immunität im Darm.

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Vitamin D bei Infektionen mit Helicobacter pylori

Die Infektion mit Helicobacter (H.) pylori gehört zu den häufigsten bakteriellen Infektionen und ist weltweit verbreitet.

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Prä- und Probiotika beim Reizdarm

Das Reizdarmsyndrom ist eine häufige Erkrankung mit chronischen Symptomen im Bauch, deren Entstehung nicht völlig geklärt ist. Die Kombination von Prä- und Probiotika (Synbiotika) könnte für die Therapie vielleicht nützlich sein.

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Prä- und Probiotika bei Zöliakie

Die einzige Behandlung für Zöliakie-Patienten ist die lebenslange glutenfreie Ernährung. Bei mangelnder Einhaltung besteht ein erhebliches Risiko für negative gesundheitliche Folgen.

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Mikronährstoffe bei entzündlichen Darmkrankheiten regelmäßig kontrollieren

Entzündliche Darmkrankheiten treten schubweise auf. In einer ruhenden Phase wurde untersucht, ob es eine Beziehung zwischen Defiziten an Mikronährstoffen und der Dauer bis zum nächsten Krankheitsschub gibt.

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Selen bei entzündlichen Darmkrankheiten

Selen ist für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Es wird für die Biosynthese von enzymatisch aktiven Selenoproteinen benötigt, die zur antioxidativen Abwehr und zur effektiven Funktion des Immunsystems beitragen.

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Vitamin D, Magnesium und Darmkrebs

Forscher aus den Niederlanden untersuchten in einer Studie Vitamin D, Magnesium und Kalzium in Bezug auf ihre Wirkungen bei Patienten mit Darmkrebs.

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B-Vitamine und Darmkrebs

Die B-Vitamine wurden mit dem Risiko und der Entwicklung von Darmkrebs in Verbindung gebracht, da sie eine zentrale Rolle bei der Nukleotid-Synthese (Baustein von RNA und DNA) und Transferprozessen (Methylierung) spielen.

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Eisen, Darm-Mikrobiota und Darmkrebs

Störungen des Darm-Mikrobioms können zur Entstehung und zum Verlauf von Darmkrebs beitragen. Dabei steigt die Anzahl schädlicher Bakterien auf Kosten gesunder Bakterien an.

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Probiotika vor, während und nach der Operationen bei Darmkrebs

Darmkrebs-Patienten werden rund um eine Operation meist mit Antibiotika versorgt, um Infektionen zu verringern. Sie bieten einen gewissen Schutz vor Infektionen, eliminieren sie aber nicht vollständig und bergen Risiken einer mikrobiellen Resistenz und Störung des Mikrobioms.

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